Freispiel

Die Freispielzeit – „Heute nur gespielt?“

„Was macht mein Kind im Freispiel?“ fragen Sie sich vielleicht als Eltern.

Das Kind kann Tätigkeit und Material frei wählen, es entscheidet, ob es alleine oder mit einem frei gewählten Partner (bzw. einer Gruppe) spielt. Auch die Entscheidung über Ort und Dauer liegt beim Kind. Daneben bietet das Freispiel die Gelegenheit, das Kind „freizulassen“, das heißt es ist ihm auch die Freiheit zum „Nichtstun“ zu gewähren.

Das Freispiel spielt im Tagesablauf eine gravierende Rolle. Diese Tatsache macht deutlich, dass das Freispiel einen wichtigen Bereich unserer pädagogischen Arbeit ausmacht. Das Spiel ist der Hauptberuf jedes Kindes, das dabei die Welt um sich herum, sich selbst, Erlebnisse und Situationen, Beobachtungen und Geschehnisse im wahrsten Sinne des Wortes be“greift“. Spiel unterstützt die Lernfreude, Lernmotivation und die Neugierde. Das Spiel bedeutet Entwicklung der Persönlichkeit, Erwerben von Fähigkeiten, die wichtig für die schulischen Ansprüche sind.

Wir als Erzieher stehen den Kindern als Ratgeber und Helfer zur Seite und geben Anregungen, Tipps und Hilfestellungen. Spielen hilft den Kindern, Kompetenzen im sozialen, emotionalen, motorischen und kognitiven Bereich zu erwerben und zu stärken.

Das informelle Spiel (Freispiel) ermöglicht uns als Erzieher zu beobachten, zu unterstützen und zu bilden.